Chemisch-Nickel PTFE

Dispersions-Polymer-Beschichtung (DPB) – selbstschmierende Nickelschicht mit eingelagerten Polymeren.

Automatische Drehung · Ziehen zum freien Drehen
170–250 nm

Polymergröße

≤ 30 %

Polymeranteil

selbst-

schmierend

reibungs-

arm

› Verfahren

Dispersions-Polymer-Beschichtung (DPB)

Dittes Nickel Coating DNC. Durch chemische Reduktion wird eine homogene Nickel-Phosphor-Schicht erzeugt. Im Gegensatz zur elektrolytischen Vernicklung werden bei der chemischen Vernicklung die Überzüge am vernickelten Teil planparallel abgeschieden.

 

Daher eignet sich dieses Beschichtungsverfahren auch bestens für kompliziert geformte Werkstücke, wie z.B. Durchgangslöcher, Sacklöcher oder Hinterschneidungen.

Es lassen sich nahezu alle Metalle wie Stahl, Edelstahl, Aluminium und Buntmetalle beschichten.

Polymere (170–250 nm) werden bis zu 30 % gleichmäßig in die Nickelmatrix eingelagert – auch in ungünstigen Geometrien. Das integrierte Gleitmittelreservoir sorgt für Selbstschmierung.

Ergebnis sind reibungsarme, selbstschmierende Funktionsflächen – ideal für Maschinenbau und chemische Industrie.

Auf einen Blick

› Eigenschaften

Die Eigenschaften der Kuststoff-Metall-Schicht verbinden die Vorteile eines Kunststoffes mit denen eines Metalls. Bei dickerer Beschichtung wird ein gewisses Gleitmittelreservoir hergestellt, so dass bei Abnutzung an der Oberfläche immer wieder neue Polymere an die Oberflächen treten und eine gute Schmierung erzeugen.

Was diese Schicht auszeichnet

Selbstschmierung

Integriertes Gleitmittel

Verschleißschutz

Längere Lebensdauer

Korrosionsschutz

Beständige Nickelmatrix

Antihaft

Reibungsarme Oberfläche

› Einsatzbereiche

Maschinenbau (z.b. Zahnräder, Nockenwellen, Walzen, etc.) bei Gleitreibung oder Verschleiß.

Chemische Industrie (z.B. Mühlen, Rührer, Wärmetauscher, etc.) für Korrosionsschutz

Typische Anwendungen

Zahnräder & Nockenwellen

Reibungsoptimiert

Walzen

Gleichmäßige Gleitflächen

Maschinenbau

Bewegte Funktionsteile

Chemische Industrie

Korrosionsschutz

Elektro & Elektronik

Funktionsschichten

Allg. Industrie

Selbstschmierende Bauteile

› Wissenswertes

Chemisch-Nickel PTFE: selbstschmierende Dispersionsschicht

Die Dispersions-Polymer-Beschichtung (DPB) ist eine Weiterentwicklung des klassischen Chemisch-Nickel-Verfahrens. In die stromlos abgeschiedene Nickelmatrix werden feine PTFE-Polymere mit einer Größe von 170 bis 250 nm eingelagert – mit einem Anteil von bis zu 30 %. Das Ergebnis ist eine Funktionsschicht mit integriertem Gleitmittelreservoir.

Durch die gleichmäßige Verteilung der Polymere – auch in ungünstigen Geometrien – entsteht eine dauerhaft selbstschmierende Oberfläche. Reibung und Verschleiß sinken deutlich, ohne dass zusätzliche Schmierstoffe nötig sind. Gleichzeitig bleibt der Korrosionsschutz der umgebenden Nickelmatrix vollständig erhalten.

Chemisch-Nickel PTFE eignet sich überall dort, wo Bauteile reibungsarm und trocken laufen sollen: an Zahnrädern, Nockenwellen und Walzen ebenso wie in der chemischen Industrie. Die Kombination aus Selbstschmierung, Antihaft-Eigenschaft und Korrosionsbeständigkeit reduziert Wartungsaufwand und verlängert die Lebensdauer.

› FAQ

Häufige Fragen zu Chemisch-Nickel PTFE

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Chemisch-Nickel PTFE – kompakt erklärt von unseren Beschichtungsexperten.

DPB steht für Dispersions-Polymer-Beschichtung. Es handelt sich um eine stromlos abgeschiedene Nickelschicht, in die PTFE-Polymere eingelagert sind. Dadurch wird die Oberfläche selbstschmierend und reibungsarm.

Die eingelagerten Polymere bilden ein gleichmäßig verteiltes Gleitmittelreservoir in der Nickelmatrix. Beim Betrieb gibt die Schicht kontinuierlich Gleitmittel frei – eine zusätzliche externe Schmierung ist meist nicht erforderlich.

Die PTFE-Polymere haben eine Größe von 170 bis 250 nm und werden mit einem Anteil von bis zu 30 % in die Nickelschicht eingelagert.

Ja. Die umgebende Nickel-Phosphor-Matrix sorgt weiterhin für zuverlässigen Korrosionsschutz, während die Polymere die Reibung reduzieren.

Vor allem für bewegte, reibungsbelastete Teile wie Zahnräder, Nockenwellen und Walzen sowie für Anwendungen in der chemischen Industrie und im Maschinenbau.

Ja. Wie beim Chemisch-Nickel-Verfahren werden die Polymere auch in ungünstigen Geometrien gleichmäßig eingelagert, sodass die selbstschmierende Wirkung über das gesamte Bauteil reicht.

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